Okt 23
Vor zwei Wochen rief mich ein alter Schulfreund an, der seit einigen Jahren in Berlin wohnt. Deshalb haben wir uns nun auch schon länger nicht mehr gesehen. An seinem Geburtstag nächste Woche soll sich das ändern und so fahre ich in ein paar Tagen nach Berlin. Und weil Berlin nicht gerade um die Ecke liegt, werde ich daraus gleich mal ein verlängertes Wochenende in der Hauptstadt machen. Da war ich ohnehin noch nie und Berlin ist ja schließlich immer eine Reise wert – sagt man jedenfalls.
Nun ist Berlin ja nicht Buxtehude, sondern eine Millionenmetropole, und hält gerade für Hauptstadt-Neulinge Unmengen an Dingen und Orten bereit, die man gesehen haben muss. Ich weiß gar nicht, was ich zuerst und zuletzt machen soll. Ein paar Sehenswürdigkeiten will ich mir natürlich ansehen – das Brandenburger Tor, den Potsdamer Platz, die Gedächtniskirche und vielleicht mal ins Museum. Und ein paar Geschenke auf dem Kudamm muss ich auch einkaufen für die Daheimgebliebenen. Da kann ich auch gleich noch ins berühmte KaDeWe gehen.
Vielleicht schaue ich mir ein Spiel der Berliner Eisbären in der gigantischen O2 World an, die gerade erst eröffnet wurde. Hab mir sagen lassen, das darf man sich nicht entgehen lassen. Muss doch direkt mal schauen, ob da in der Zeit nicht gerade ein Top-Act ein Konzert gibt. Das wäre natürlich ne nette Sache. Nur eins werde ich definitiv nicht tun: zu Knut in den Zoo gehen.
Jetzt bin ich noch auf der Suche nach einem netten Hotel. Das Adlon scheidet wohl aus, aber zur Not schlafe ich auf der Luftmatratze bei meinem Schulfreund.
Es grüßt Euch
Frankyle
Okt 23
Heute feiern die kleinen blauen Schlümpfe ihren 50. Geburtstag. Da ich mit dem Lied der Schlümpfe und mit dem ersten Kinofilm aufgewachsen bin, dachte ich mir das der Geburtstag einen Blogeintrag wert ist. Am 23. Oktober 1958 tauchten die Schlümpfe in einem belgischen Comicmagazin zum ersten Mal auf, der Erfinder war Pierre Culliford. Man kann es sich kaum vorstellen, aber mit komerziellen Artikel rund um die Schlümpfe wurde weltweit ein Umsatz von 5 Milliarden US Dollar erzielt.
Das “Lied der Schlümpfe” von Vader Abraham wurde ein riesen Hit und war 1978-1979 (da war ich zehn und stand da voll drauf) 48 Wochen in den Singlecharts! Insgesamt wurden 272 TV Folgen produziert und diese waren in über 30 Ländern zu sehen. Gibt man bei der Suchmaschine Google das Wort Schlümpfe ein, erscheinen ungefähr 597.000 Einträge.
Der größte Feind der Schlümpfe ist Gargamel, er ist ein böser Zauberer der die blauen Geschöpfe hasst und diese ständig fangen möchte. Der Anführer der Schlümpfe ist Papa Schlumpf, dieser trägt auch als einziger Schlumpf keine weisse Hose und Mütze sondern er trägt die Farbe Rot und hat immer einen passenden Rat parat. Dann gibt es auch noch die Schlumpfine, sie ist der einzige weibliche Schlumpf im Dorf und hat lange blonde Haare. Sex gibt es keinen in Schlumpfhausen, die Schlümpfe werden vom Storch gebracht
. Weitere lieblinge von mir waren der Fauli Schlumpf und Harmony, dieser macht bei den vielen festen im Dorf immer die passende Musik und sorgt so für gute Stimmung.
Also ich werde am Wochenende unsere Popcornmaschine anwerfen und mit meiner 7jährigen Tochter mal wieder den Kinofilm bei uns zuhause auf der Couch geniesen. Ich freue mich schon auf “Die Schlümpfe und die Zauberflöte”. Übrigens es soll auch noch in diesem Jahr ein neuer Kinofilm über die blauen Wichtel ins Kino kommen, die US-amerikanische Produktionsfirma Paramount hat die Filmrechte an den Schlümpfen erworben. Wir dürfen also gespannt sein !
Alles Gute zum Geburtstag an alle Schlümpfe,es grüßt Euch
Frankyle
Okt 22
Hallo leute,
hier mal wieder eiin sehr lustiger Witz wie ich finde
Ein Briefträger hat die Post in den Briefkasten gesteckt und geht um die Ecke, da sieht er einen kleinen Jungen am Strassenrand sitzen, der mit Hundekacke spielt. Als der Briefträger den kleinen Jungen fragt, was er denn da macht, antwortet der Junge: “Ich baue lauter kleine Briefträger!”
Der Briefträger fängt an zu schimpfen, geht weiter und trifft schließlich an der nächsten Ecke einen Polizeibeamten. Er sagt zum Polizisten, dass er den kleinen Jungen gesehen habe, der mit Hundekacke spielt und dass dieser lauter kleine Postler damit bauen würde. Der Beamte meint, er wird sich darum kümmern und marschiert zu dem Jungen.
Als er ihn fragt, was er da mache, antwortet der Junge: “Ich baue lauter kleine Postler!” Der Polizist ganz überrascht: “Und warum keine kleinen Polizisten?” Die Antwort des Jungen: “Dazu hab ich zuwenig Hundescheiße!”
Es grüßt Euch Frankyle
Sep 21
Kaum ist die Osterdekoration in den Schränken verstaut, so scheint es, kann man in den Supermärkten schon wieder die ersten leckeren Lebkuchenherzen ausmachen.
Das Weihnachtsglockengeläut setzt bereits im Frühherbst ein, noch sind einzelne Menschen damit beschäftigt wie sie Halloween gestalten sollen, da geht für andere schon der große Run auf die Weihnachtsvorbereitungen los. Da gibt es schweißgebadete Frauen mit Listen von verschiedenen Gebäcksorten, die gebacken und auf der Liste abgehakt werden wollen. Weihnachtsbasteleien die bis zum Fest fertig sein sollen, der Adventsschmuck für Fenster, Haus und Hof soll dieses Jahr ganz neu und anders sein. Ach ja, und der Baum, die billigen Nordmann-Tannen in den Supermärkten sind immer ruckzuck weg, in den Baumärkten stellt man sich am besten schon ab November an, vielleicht sollte man dieses Jahr mal ganz andere Wege gehen. Man kauft doch schon so vieles im Internet, warum nicht einen hübschen künstlichen Weihnachtsbaum, unter Umständen grell Pink, wie Töchterleins Frisur? Oder dezent weiß und silber-gold geschmückt, noch ist Zeit zu entscheiden. Und überhaupt, wo ist denn eigentlich der Christbaumständer? Und dann das Festmenü, dieses Einkaufen für mehrere Tage, das Zusammenstellen der Menüfolge, ganz zu Schweigen von dem Gelingen.
Bis Ende Oktober kommen so langsam alle Hausfrauen und Hausmänner ins Schwitzen, der Einkaufvorratswahn setzt ein und die Bangigkeit, dass die Puten schon ausverkauft sein könnten. Oder sollte man lieber einen ganz anderen Weihnachtsbraten machen, vielleicht eine Gans; nein die ist zu fettig, oder Wild? Und die Tischdekoration, die musikalische Begleitung, das Gebäck, ist die Keksliste überhaupt schon abgearbeitet? Die Festtagskleidung muss noch ausgesucht werden und a c h du liebe Zeit, die GESCHENKE! Spätestens jetzt bricht die Panik aus, da werden die vernünftigsten Menschen zu Getriebenen und Gehetzten, die Lichterketten sind alle besorgt, das Geschenkpapier auch. Aber viele scheinen den Atem anzuhalten, vor lauter Schrecken nicht alle Geschenke für alle Lieben rechtzeitig zu haben. Der gute Vorsatz vom letzten Jahr, alles schon im Sommer zu besorgen konnte wieder nicht verwirklicht werden. Auf der Fußgängerzone auf und nieder kommt der Vorweihnachtsstress alle Jahre wieder. Wie man auch plant und wie man es lenkt, Weihnachten komm schneller als man denkt.
Es grüßt Euch
Frankyle
Aug 15
Gestern Abend war es soweit: Mein Freund Markus, der schon seit Jahren seinen wöchentlichen Pokerabend abhält, hatte seine Wette mit mir verloren und musste die Wettschulden bei mir begleichen. Ich war schon immer heiß darauf, in die Kunst des Pokerns eingeweiht zu werden und irgendwann mit von der Partie zu sein, wenn er mit seinen langjährigen Pokerfreunden ausgedehnte Abende am Pokertisch verbringt.
Als er begann, mir die Regeln zu erklären, dachte ich schon, ich würde es nie verstehen, doch er hatte sehr viel Geduld mit mir. Runde um Runde begriff ich mehr und ich startete meinen ersten Bluff, der vollkommen in die Hose ging. Innerhalb weniger Runden verlor ich alle meine Chips und ich wollte schon aufgeben, als sich Besuch ankündigte und wir von dort an vier mehr oder weniger erfahrene Spieler waren: Markus, René, Thomas und ich. Markus erklärte mir, dass ich meine Mimik im Zaum halten müsse, wenn ich ein gutes Blatt habe, damit ich mich nicht sofort verrate. Ebenso sollte ich nicht so viele Pokerchips auf einmal in den Pot packen, um bei guten Karten die anderen Mitspieler so lange wie möglich bei der Stange zu halten und einen großen Pot zu gewinnen.
Im Laufe des Abends wurde ich immer besser und war trotz einiger Anfängerboni, die mir die anderen Spieler zukommen ließen, mächtig stolz auf mich. Zu gern hätte ich die anderen mit einem Royal Flush zum Staunen gebracht, doch an diesem Abend hatte keiner von uns dieses Glück. Bis zuletzt habe ich mich gegen die anderen Spieler durchgesetzt, doch im Heads-Up mit Markus rechnete ich mir keine guten Chancen aus. Er war der erfahrenste Spieler von allen und das Spiel „Einer-gegen-Einen“ seine größte Stärke. In den ersten Runden hatte ich alles andere als ein Pokerface und mein Unbehagen drückte sich dadurch aus, dass kein Blatt mir gut genug war, um gegen Markus anzutreten. Dann kam meine Chance: Bube und As Suited, also in derselben Farbe, und ich ging mit meinen letzten Chips All-In. Ich gewann mit einem Karo-Flush und von dort an wendete sich das Blatt zu meinen Gunsten. Angefeuert von Thomas und René gewann ich das Heads-Up gegen Markus mit einer Overcard, der höheren Karte. Markus nahm seine Niederlage gelassen, „Anfängerglück“, meinte er. Ich finde, es war ein genialer Abend und da mich nun die Poker-Lust gepackt hat, hoffe ich, bald bei den wöchentlichen Pokerabenden dabei sein zu dürfen.
Es früßt Euch
Frankyle